Ihr Ansprechpartner in Sachen Erbrecht für Ingolstadt und Umgebung

Es kommt kaum in einem anderen Rechtsgebiet so häufig zu Auseinandersetzungen wie im Erbrecht. Dies geschieht zum einen häufig wenn Erbengemeinschaften entstehen und es Streit über die Auseinandersetzung des Ererbten gibt, zum anderen wenn Unklarheiten bestehen über die Erbschaftsfolge oder die Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen. Als Fachanwalt für Erbrecht in Ingolstadt zeichnet sich Rechtsanwalt Friedrich Ritzer durch seine langjährige Erfahrung mit diesem anspruchsvollen Rechtsgebiet aus.

Sein Tätigkeitsspektrum im Erbrecht umfasst insbesondere:

  • Auseinandersetzung von Erbschaften
  • Erbrechtsfälle mit Auslandsbezug
  • Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen
  • Gestaltung von letztwilligen Verfügungen
  • Ehegatten- und Behindertentestament

Frühzeitig eine klare Regelung triffen – Wir als Experten für Erbrecht in Ingolstadt helfen

Streitigkeiten und Auseinandersetzungen kann man umgehen, indem man frühzeitig eine klare Regelung trifft, entweder in Form einer Verfügung von Todes wegen (Testament) oder im Wege der vorweggenommenen Vermögensübertragung (zu Lebzeiten). Hierbei ist eine gute Beratung durch einen Anwalt aus verschiedenen Gründen sinnvoll: Es gibt viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, die Ihrer individuellen familiären und finanziellen Situation sowie Ihren persönlichen Wünschen entsprechend eingesetzt werden können. Auch die steuerliche Seite wirkt sich bei der ein oder anderen Konstellation entsprechend aus und ist stets im Auge zu behalten. Eine individuelle und umfassende Beratung zahlt sich hier aus. Als Fachanwalt zum Thema Erbecht in Ingolstadt sind wir in unserer Kanzlei gern für Sie da.

Behindertentestament

Gerade Eltern die ein behindertes Kind haben, sollten die Chance zur Vermögensgestaltung nutzen. Durch das Behindertentestament kann der Nachlass der Eltern auf völlig legale Weise dem sozialhilferechtlichen Zugriff entzogen werden. Fällt das elterliche Vermögen nicht in den Nachlass des behinderten Kindes, kann es insoweit nicht für Kosten des Sozialhilfeträgers herangezogen werden.

Rechtlich geschieht dies durch die Anordnung von Vor- und Nacherbschaft und Testamentsvollstreckung. Das behinderte Kind wird zum nichtbefreiten Vorerben eingesetzt. Nacherbe beim Tod des erstversterbenden Elternteils ist der überlebende Elternteil, bei dessen Tod sind es in der Regel die Geschwister des behinderten Kindes. Die Erbquote des Vorerben muss über der Hälfte des gesetzlichen Erbteils liegen. Da bei einer Vorerbschaft in der Regel die Nutzungen des Erbteils dem Erben zustehen und demnach einem Zugriff der Gläubiger ausgesetzt sind, ist die Vorerbschaft einschließlich der Nutzungen der Testamentsvollstreckung zu unterwerfen.

Der Bundesgerichtshof hat diese Gestaltung zumindest für kleinere und mittlere Vermögen grundsätzlich als nicht sittenwidrig angesehen. Die rechtliche Gestaltung ist allerdings nicht einfach, und die Besonderheiten des Einzelfalles sind stets im Auge zu behalten, so dass es sich bei Abfassung des Behindertentestaments empfiehlt, den rechtlichen Rat eines Fachanwalts für Erbrecht einzuholen. Als Rechtsanwalt haben wir uns auf das Rechtsgebiet Erbrecht in Ingolstadt spezialisiert und stehen Ihnen bei Fragen gern beratend zur Seite.

Beratung in Angelegenheiten zum Erbrecht für Ingolstadt und Umgebung

Sollten Sie eine kompetente Beratung rund um den Bereich Erbrecht in Ingolstadt durch unsere Rechtsanwälte wünschen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Termin: 0841 / 1310. Fachanwalt Friedrich Ritzer aus Ingolstadt steht Ihnen als erfahrene Ansprechpartner bei allen Fragen rund ums Erbrecht in Ingolstadt und Umgebung zur Verfügung.